75 Jahre TSV Heidenau 1924 – 1999

 

75 Jahre TSV Heidenau, ein hohes Alter und doch jung und lebendig geblieben. Die 75 Jahre der Vereinsgeschichte spiegeln eine Zeitgeschichte. Es mußten die schweren Zeiten des 2.Weltkrieges überstanden werden, die Nachkriegszeit, in der wir alle von vorne beginnen mußten. Ich werde versuchen, die wichtigsten Etappen der ersten 50 Jahre zu schildern, ich entnehme sie der anläßlich des 50. Jubiläums erschienenen Chronik, in der Hermann Aldag und seine Helfer alle wichtigen Namen, Daten und Ereignisse vorbildlich zusammengetragen haben.

Die Nachfolgenden 10 Jahre – 1974 – 1984 – hat unser damaliger Vorsitzender Klaus Lehmann recherchiert und in der Chronik zum 60. Jubiläum niedergeschrieben.

Die Turnbewegung Friedrich Ludwig Jahns gewann wie überall zu Anfang des 20.Jahrhunderts auch die Herzen der Heidenauer Jugend, genauer gesagt die Herzen der Jugend von Everstorf und Avensen. Da lag der Gedanke nahe, einen Sportverein zu gründen.

An einem Sonntag im März 1924 trafen sich 17 turnbegeisterte Männer im Gasthaus Bellmann und gründeten den Sportverein " MTV Avensen und Everstorf " .

Heinrich Kahrs – Geselle bei Bäcker Wichers – ist zu einem großen Teil die Vereinsgründung zu verdanken. Der " Fremde " Heinrich Kahrs kam aus Sittensen, er zeichnete sich durch großes turnerisches Können aus und brachte sportliche Ideale mit. Folgerichtig wurde er zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. 2. Vorsitzender wurde Christian Wichers, Bäckermeister. Schuhmachermeister Heinrich Oelkers wurde Kassenwart. Diese verantwortliche Tätigkeit übte er bis 1939 aus.

Beiträge:

Kinder: 0,25 RM

Erwachsene: 0,50 RM

Bis 1939 ca. 50 Mitglieder.

Weitere Gründungsmitglieder waren:

Johann Lohmann, Wilhelm Detjen, Karl Detjen, Gustav Schmidt, Heinrich Martens,

Wilhelm Tödter, August Tödter, Gustav Steinfeldt, Hermann Behrens.

In den ersten Vereinsjahren wurde Geräteturnen und etwas Leichtathletik ausgeübt. Nur unter schwierigsten Bedingungen konnte Sport überhaupt betrieben werden. Als Übungsstätte diente eine Wiese am Bahnhof, später wurde der Hof von Karl Detjen benutzt. Geräte waren abgesägte Harkenstiele und eine ausgediente Göpelstange mußte als Reckstange herhalten. Die Umstände zur damaligen Zeit verglichen mit heute waren katastrophal. Aber alle Widrigkeiten konnten die Begeisterung und den Willen zur Leistung nicht bremsen. Turnvater Jahns Devise war in aller Munde: " Frisch, fromm, fröhlich, frei ".

Im Jahre 1925 wurde dem Verein ein Spielmannszug angegliedert, er untermalte schon damals die Turn- und Sportfeste musikalisch.


 

Der MTV Avensen und Everstorf entwickelte sich schnell zum gesellschaftlichen Mittelpunkt des Ortes. Die Feste verstand man ausgiebig zu feiern – allen voran Lehrer Schmidt. Ab 1926 wurde beim Kaufmann Ernst Bellmann auf dem Saal geturnt. Turngeräte wurden mit Hilfe von großzügigen Bürgerspenden angeschafft. Wirtschaftlich gesehen waren es schlechte Zeiten. Nach jeder Turnstunde wurde das elektrische Licht gelöscht. Damit es trotzdem weitergehen konnte wurden Kerzen und Petroleumlampen auf die Tische gestellt. Trotzdem war diese Zeit bis zu den 30er Jahren die Blütezeit der Turnerei.

Die MTV Turnriege war auf allen Turnfesten – natürlich per Fahrrad anreisend – vertreten. In Sittensen, Westerhof, Hollenstedt, Tostedt usw. war man wegen der hohen turnerischen Leistung sehr gefürchtet. Nur gegen die Wohnster kam man nicht an – die waren noch besser.

1931 wurde im MTV der Fußball aufgenommen. Gespielt wurde zunächst auf der Wiese von Heinrich Busch. Dies konnte aber keine Dauerlösung sein, ein richtiger Sportplatz mußte her. Auf dem jetzigen Sportplatzgelände wurde mit Schaufel, Hacke und Harke in Eigenarbeit ein Sportplatz geschaffen. An dieser Stelle sei besonders an Schneider Voß gedacht. Das Gelände stellte Herbens-Meier kostenlos zur Verfügung. Das alles paßte dem Nachbarn Heinrich Stemmann wegen des Lärms überhaupt nicht. Er drohte den Sportplatz wieder umzupflügen und die Tore mit der Axt zu fällen. Schließlich einigte man sich gütlich. Trotz anfänglicher Begeisterung nahm das Interesse am Fußball nach 2 Jahren merklich ab. Schließlich wurde 1933 die Fußballabteilung aufgelöst.

Bis 1939 bestanden noch die beiden Sportarten Turnen und Leichtathletik. Lehrer Borchers und Gendarm Bock leisteten hier vorbildliches. Im Sommer des Jahres 1939 mußte dann wegen politischer Ereignisse und Ausbruch des Krieges jeglicher Sportbetrieb eingestellt werden.

Im Jahre 1929 wurden die Orte Everstorf und Avensen zur Gemeinde Heidenau vereinigt.

Aus dem MännerTurnVerein Avensen und Everstorf wurde der Turn und Sportverein (TSV) Heidenau. An dieser Stelle seien die Vereinsvorsitzenden seit der Gründung genannt:

Heinrich Kahrs, Bäckergeselle 1924

Wilhelm Detjen, Zimmermann Meister 1925

Heinrich Bellmann, Schmiedemeister 1928

Otto Borchers, Lehrer 1931 – 1939

Nach dem Krieg im Jahre 1945 begann auch in Heidenau der Sport wieder zu leben. Im Oktober 1945 wurde in Winsen der Kreissportbund (KSB) gegründet. Der TSV, vertreten durch Werner Detjen, wurde in den KSB aufgenommen. Die ersten Vorsitzenden in den Nachkriegsjahren bis 1960 waren:

Gustav Detjen 1945

Heinrich Martens 1947

Kurt Bellmann 1948 – 1960

Kassenführer von 1945 – 1960 war Werner Detjen. Die Mitgliederzahl stieg von 15 im Jahre 1945 auf 120 im Jahr 1950 an. Zu der Zeit befand sich der Sportplatz im damaligen Südlager. Umkleideräume gab es nicht, die Sportler waren der Witterung völlig ausgesetzt. Durch Eigenarbeit der Mitglieder wurde der neue Sportplatz (jetziges Gelände) hergerichtet und 1952 eingeweiht. Der neue Sportplatz war flankiert von Holzbaracken der Wehrmacht. Eine von diesen wurde als Umkleidekabine benutzt. Es begann die Zeit der großen fußballerischen Erfolge. Die 1.Herren spielte in der Bezirksliga, verstärkt durch Marinesoldaten, Flüchtlinge und Vertriebene. Zu Auswärtsspielen fuhr man mit Bussen oder einem LKW mit Holzbänken, die in jeder Kurve umkippten. Ein Fahrzeug war jeweils mit Schlachtenbummlern voll besetzt. Vor jeder Abfahrt wurden Spenden für die Fahrtkosten gesammelt.

Seit Ende der 40er Jahre besteht die Sparte Handball im Verein. Angeleitet von "Jupp" Riese,

über Werner Falje und Burke wurde mit einer Damenmannschaft auf dem Großfeld gespielt. Im Jahre 1954 wurde diese Abteilung leider wieder aufgelöst. Durch viele neue Angebote wie z.B. Tanzveranstaltungen und Kino ging die sportliche Betätigung zurück. Die Turnabteilung konnte den Saal bei Bellmann nicht mehr in dem Umfang nutzen, wie es erforderlich gewesen wäre. Die Abteilung verkleinerte sich zusehends. 1957 wurde im Fußball durch das Engagement von Gerd Dreifert eine C-Jugend aufgebaut, mit der er sehr viele Erfolge zu verzeichnen hatte. Aus dieser Jugendmannschaft gingen viele Leistungsträger des TSV hervor.


 

1958 wurde die Sparte Turnen aufgelöst.

Ein Höhepunkt für den TSV Heidenau war das Jahr 1952, in dem der Verein den Kreis-Turn- und Sporttag ausrichtete. Ein großes Ereignis für den Verein, aber auch für die ganze Gemeinde Heidenau.

Einhergehend mit vorstandsinternen Schwierigkeiten wurde 1960 das Vereinslokal gewechselt. Statt bis dahin bei Bellmann wurde nun im Gasthaus Meyer getagt. Das Vereinslokal ist bis heute das gleiche geblieben, nur die Inhaber haben zwischenzeitlich gewechselt. Der TSV hatte auch ansonsten Schwierigkeiten, die Mitgliederzahl schrumpfte auf 17. Von 1960 – 1965 führte Werner Detjen den Vorsitz, Kassenwart war Günter Oelkers. Die Mitgliederzahl stieg wieder auf ca. 110. Am Fußball Spielbetrieb waren jetzt zwei Herren- und zwei Jugendmannschaften beteiligt. Die Turner hatten es immer noch sehr schwer, da keine geeigneten Übungsstätten vorhanden waren. Einige Aktivitäten konnten bei gutem Wetter im Freien erfolgen. Die Lehrer Stier (späterer Vorsitzender des KSB) und Schnitzer bemühten sich unermüdlich um sportliche Unterweisungen. Mit großem Erfolg:

60 % aller Schüler in Heidenau konnten schwimmen.

Die ungünstigen Übungsverhältnisse für alle Sparten machten der Vereinsführung großes Kopfzerbrechen und ließen den Wunsch nach einer eigenen Turnhalle für sportliches Training entstehen. Der Arbeit und dem unermüdlichen Einsatz des damaligen TSV Vorstandes (1.Vorsitzender Werner Detjen), sowie der vollen Unterstützung des damaligen Gemeinderates sind zu verdanken, daß im Jahr 1966 die neue Schulturnhalle vom TSV Heidenau als sportliche Übungsstätte übernommen werden konnte. Damit konnten die Sportarten Tischtennis und Kinderturnen aufgenommen werden und die Mitgliederzahl des TSV stieg schnell auf ca.200 an. Von 1965 – 1967 führte Helmut Detjen mit Kassenwart Günter Oelkers den Vorsitz im TSV. Im Jahre 1968 übernahm Hermann Aldag den Vorsitz im TSV Heidenau. Bis 1970 war Günter Oelkers noch Kassenwart, danach folgte für ein Jahr Frau Stegmann und anschließend war Heinz Oelkers bis 1977 Kassenwart.

Die bestehenden Sportarten wurden ausgebaut und neue kamen hinzu, wie Damengymnastik, Jazzgymnastik, Kegeln, zeitweilig wieder eine Männerturnabteilung, Leichtathletik, Turnen für Mutter und Kind, sowie Kinder-Leistungsturnen, Handball und Volleyball. Bei diesem Sportangebot traten weitere Heidenauer dem TSV bei, etwa 350 Mitglieder zählte der Verein im Jahre 1974. Man mußte das als ein Zeichen dafür werten, daß die Vereinsführung mit ihrer Arbeit auf dem richtigen Weg war. 1972 wurde der TSV Heidenau in das Vereinsregister eingetragen. In den Jahren um 1970 wurden Pläne für den Neubau des Sportplatzes geschmiedet, da inzwischen die Baracken abgerissen waren und sich das ganze Gelände für Sportanlagen anbot. Wiederum dank vorbildlicher Unterstützung seitens der Gemeinde Heidenau und durch Eigenarbeit der Mitglieder konnten im Jubiläumsjahr 1974 (50 Jahre TSV Heidenau) zwei neue Sportplätze eingeweiht und für den Sportbetrieb freigegeben werden. Eine Flutlichtanlage für Trainingszwecke sowie die Einfriedung der Sportplätze kamen hinzu. Mit einem großen Festprogramm und einem Querschnitt durch die Breitenarbeit in den einzelnen Abteilungen feierte der TSV Heidenau im Jahr 1974 seinen 50. Gründungstag. Gegen Ende des Jahres 1974, dem Jubiläumsjahr mit seinen vielen Höhepunkten, die den Heidenauer Einwohnern die Breitenarbeit im Verein zeigten, zählte der TSV 400 Mitglieder.


 

Im Jahr 1975 fand der Gau-Turntag in Heidenau statt. Das Vereinssportfest des TSV fand bei alt und jung großen Anklang. Als der TSV im vergangenen Jahr sein 50jähriges Bestehen feierte, war es beschlossene Sache, alljährlich den Sparten auf einem Vereinssportfest Gelegenheit zu geben, auf dem Sportplatz einen Querschnitt aus ihrer Arbeit darzubieten. Vor allem sollte aufgrund der regen Nachfrage nach leichtathletischer Betätigung ein sportlicher Dreikampf für die Jugend der Auftakt des Sporttages sein. Das Fußballspiel Feuerwehr gegen Festausschuß endete mit einem 4:3 für den TSV Festausschuß. Die Jazz-Gymnastikgruppe der Damen kam mit einem neuen großartigen Programm. Die Damengymnastikgruppe mußte Zugaben geben. Das Kinderturnen fand wie immer starke Aufmerksamkeit.

Auch die Handballabteilung beeindruckte. Der TSV Heidenau hat bereits über 500 Mitglieder. Als neue Sparte kam Karate hinzu, aufgelöst wurde die Sparte Tischtennis. Im Anschluß an die erfolgreiche Epoche mit Hermann Aldag als Vereinsvorsitzenden übernahm Anfang 1976 Dieter König den Vorsitz des TSV. Anläßlich interner Schwierigkeiten bei der Vorstandsarbeit und auch wegen des Rücktritts des Kassenwartes Heinz Oelkers wurden für die nächsten Neuwahlen zum Vorstand neue Richtlinien erarbeitet, die eine kontinuierliche Vereinsarbeit gewährleisten sollten. Erstmals wurde eine merkliche Beitragserhöhung durchgesetzt, um dem TSV Heidenau zu gesunden wirtschaftlichen Beinen zu verhelfen.

Unser langjähriger Sozialwart Alexander Kisil übernahm 1978 den Vereinsvorsitz. Unterstützt vor allem durch den seit 1977 amtierenden Kassenwart Hans-Jörn Rauch, dem 2.Vorsitzenden Klaus Lehmann und dem Schriftführer Ernst-Adolf Lohmann als 3.Vorsitzenden wurde der TSV Heidenau vorbildlich geführt.

Die nachfolgenden arbeitsreichen Jahre hatten das Ziel, den TSV in jeder Hinsicht zum Erfolg zu führen. Im Januar 1980 wurde das 500. Mitglied (der Jugendfußballer Jens Tödter) eingeschrieben. Zehn Jahre später spielte dieser Ausnahmefußballer in der Niedersachsenauswahl.

Die goldene Ehrennadel des TSV Heidenau wurde Werner Detjen und Adolf Schillawski für besonders aktive Mitarbeit überreicht.

Die silberne Ehrennadel des TSV, verliehen für besondere sportliche Leistungen erhielten:

Karin Grage, sie spielte 7x in der Handballauswahlmannschaft Niedersachsens und

Harry Molzahn für den Einsatz in der Karate Nationalmannschaft.

Im Jahr 1981 begann die Planung zur Errichtung eines weiteren Sportplatzes. Durch Unterstützung des Gemeinderates mit Bürgermeister Heinz Oelkers, als auch anderen Institutionen des Kreises und der Samtgemeinde wurden die Pläne in die Tat umgesetzt. Die neue Sportanlage wurde anläßlich des 60.Gebutstages des TSV Heidenau eingeweiht.

 

Im Jahr 1982 erwarben zwei Übungsleiter des TSV – Monika Bartz und Gustav Nikolaj – die Lizenz zur Abnahme des Sportabzeichens. Schon 1983 wurden 60 Sportabzeichen abgenommen.

1983 kämpfte die Karate Nationalmannschaft mit Harry Molzahn gegen die Auswahl der Türkei in Tostedt. Karl Aldag kämpfte in Wilhelmshaven im Kegeln um den Titel des Niedersachsenmeisters. Im Kegeln wurden bei den Stadtmeisterschaften von Buchholz weitere gute Plazierungen erreicht. 1984 wurde die Fußball A-Jugend des TSV Heidenau unter starker Konkurrenz (Auetal) Staffelsieger. Die Jugendmannschaft, trainiert von Günther "Mike" Meier und betreut von Hans-Jörn Rauch stieg in die Kreisliga auf. Zum 9.Male fand das Handball Turnier mit Großfeld- und Hallenspielen statt. In diesem Jahr wurden 52 Sportabzeichen abgenommen. In der Spielserie 1984/85 spielte die 1.Herrenmannschaft der Handballabteilung in der Kreisliga. Die 2.Herrenmannschaft spielte in der 1.Kreisklasse.

Das "jüngste Kind" des TSV, die Sparte Tennis, wartet auf die Errichtung einer Tennisanlage. Diese ist geplant für 1984/85. Anläßlich des 60.Jubiläums wurde die Zeit vom 08.-15.Juli 1984 zur Festwoche erklärt.


 

1985 – 1999 im Jahresüberblick

 

1985 Der Sportplatzbau war abgeschlossen bis auf die Errichtung des Fangnetzes entlang des Schießstandes. Der Ablauf der Festwoche zum 60 jährigen Jubiläum war zufriedenstellend. Die Turnerinnen erreichen beim Kreisturnfest hervorragende Plazierungen. Anke Kisil errang den 1., Anja Rauch den 2.Platz. Die Karate Abteilung hat sich stark vergrößert, es wurde ein neuer Trainer verpflichtet. Ziel ist es, an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen.

Die 1.Mannschaft der Kegler belegt einen 2.Platz in der Bezirksklasse. Die 2.Mannschaft spielt in der Kreisklasse. Im Fußball stieg die 1.Mannschaft in die Kreisklasse ab.

Bemängelt wird vor allem das unsportliche Verhalten einiger Zuschauer auf dem Sportplatz. Der Fußball hofft wieder auf bessere Zeiten.

Beim Handball erreicht die 1.Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga. Das Großfeldturnier wurde mit 10 Mannschaften durchgeführt. In diesem Jahr wird eine Mini – Handballgruppe aufgebaut. Der TSV Heidenau hat jetzt 510 Mitglieder. Es könnten ruhig ein paar mehr sein, aber einige Fußballer waren immer noch nicht beigetreten.

 

1986 Die Mitgliederzahl ist auf 540 gestiegen. Die Tennisabteilung umfaßt nun ca. 100 Mitglieder. Es werden 46 Sportabzeichen abgenommen, das sind 6 weniger als im Vorjahr.

Die Karateabteilung erreicht bei den Norddeutschen Meisterschaften den 4. Platz. Im Jugendfußball kann man, dank Dieter Lange, auf gute Erfolge zurückblicken. Im Herrenfußball wird mehr Aktivität gefordert. Die Altherren haben in der Kreisliga den 4.Platz belegt. Im Handball konnte der Jugendbereich verstärkt werden, es wurde außerdem eine Reise zur 750 Jahrfeier nach Berlin geplant.

 

1987 Die Abgaben an die Verbände sind in den Jahren enorm angestiegen, eine Beitragserhöhung war unumgänglich. Auf der JHV vom 30.01.1987 wurde über die Erhöhung abgestimmt. Der Antrag wurde mit 1 Gegenstimme und 3 Enthaltungen angenommen. In diesem Jahr konnten leider nur 32 Sportabzeichen abgenommen werden. Die Turndamen aus Regesbostel verlassen in diesem Jahr den TSV, da die eigene Übungsstätte fertig war.

Im Fußball hat die 1.Herrenmannschaft gute Chancen ins Kreispokalendspiel zu kommen.

Die Lage im Jugendfußball hat sich stark verschlechtert. Die Hallensportarten sind mehr gefragt. Vor allem im Bereich Turnen vergrößern sich die Gruppen ständig, auch viele ältere Menschen suchen den Weg zum Sport. Die Hallenfrage muß gelöst werden, die Kapazität reicht schon jetzt nicht mehr aus. Die Halle ist zu klein, die Gruppen zu groß.

 

1988 Erstmals in der Geschichte des TSV Heidenau soll eine Vereinszeitung herausgebracht werden. In unregelmäßigen Abständen sollen die Bürger von Heidenau über die sportlichen Angebote und Aktivitäten informiert werden. Unsere Redakteure Friedhelm Fitschen und Jürgen Marquardt haben mit der ersten Ausgabe überzeugen können. Unser sportliches Angebot – Turnen, Gymnastik, Fußball, Kegeln, Karate und Tennis konnte durch die neu gegründete Wandergruppe und Tischtennis für Jugendliche erweitert werden. Am 14.02.1988 wurde die erste Wanderung bei herrlichem Wetter mit gleich 40 Teilnehmern gestartet. Unser Wanderwart Hermann Grage und seine Stellvertreter hatten sich große Mühe gegeben, und der Erfolg blieb nicht aus. Ab jetzt wird für jedes Jahr ein Wanderkalender herausgegeben.

Seit März kann unsere Jugend zwischen 10 und 15 Jahren Tischtennis spielen, vorerst soll nicht an Punktspielbetrieben teilgenommen werden. Trainiert wird diese Gruppe im Wechsel von Hans-Jörn Rauch, Peter Lomnytschuk und Michael Rauch. Unsere 1.Herren im Fußball ist aufgestiegen in die Kreisliga. Die männliche B-Jugend der Handballabteilung hat die Kreismeisterschaft gewonnen. Am 01.Januar 1988 hat der TSV 547 Mitglieder. Aufgrund der ständig steigenden Mitgliederzahl blieb der Gedanke für eine geeignete Sportstätte der Hallensportarten natürlich nicht aus. Eine große Freianlage mit Sport- und Tennisplätzen gab es ja schon. Der erste Vorsitzende Klaus Lehmann hat während seiner Amtszeit von 1988 bis September 1991 den Kampf um eine neue Halle nie aufgegeben. Für den TSV Heidenau hat er fast alles erreicht, dieser Wunsch wurde ihm jedoch nicht erfüllt, so das unsere Ballspielenden Abteilungen bis heute ihre Aktivitäten in Fremdhallen ausüben müssen. Dieses ist natürlich mit hohen Fahrtkosten verbunden, wofür uns die Gemeinde Heidenau mit Zuschüssen allerdings entgegen gekommen ist. Diese werden bis heute gezahlt.

 

1989 konnte endlich die Tennisanlage eingeweiht werden. Unser sportliches Angebot ist durch die Jazz – Gymnastik erneut erweitert worden. Erfreuliches gab es auch der Kegelabteilung, in der einige Mitglieder beachtliche Erfolge erzielten.


 

1990 Nach dem Wegfall der Innerdeutschen Grenze konnte nun endlich mit den neuen Bundesländern ein uneingeschränkter – sprich ein normaler – Sportbetrieb wieder aufgenommen werden. Im Januar erfolgte der Sportbesuch der BSG-BVB Berlin mit den Herrenmannschaften im Handball und Fußball. Im Mai dann die Internationalen Handballtage mit den Mannschaften von BSG-BVB Berlin und BSC Motor Heidenau / Sachsen sowie Mannschaften aus Dänemark, Holland, Heide / Holstein und Hamburg-Blankenese. Zwischen dem TSV Heidenau und Heidenau / Sachsen fanden nicht nur sportliche Begegnungen statt, es wurden auch private Freundschaften geknüpft, die bis heute anhalten.

In der Zeit, wo das Angebot der Fitness-Center immer größer wurde, machte sich besonders in der Handballabteilung das Fehlen einer eigenen Sporthalle im Ort bemerkbar. Mancher Sportler widmete sich dem individuellen Sport. Als Sportverein mußten wir uns der großen Konkurrenz der attraktiven Freizeitangebote stellen. Mit gut ausgebildeten Übungsleitern und einem vielseitigen sportlichen Angebot entgegneten wir der Konkurrenz.

 

1991 Im Februar 1991 auf der JHV wurde mit Helga Lau erstmalig in der Vereinsgeschichte eine Frau zur 2.Vorsitzenden gewählt. Die Satzungsänderung zu § 11 Absatz 1 wurde am 15.03.1991 in das Vereinsregister eingetragen. In diesem Jahr waren einige schmerzliche Abgänge zu verzeichnen. Klaus Lehmann, 1.Vorsitzender seit 1988 legte sein Amt vorzeitig zum 30.09.1991 aus privaten und beruflichen Gründen nieder. Bis zur Wiederwahl eines neuen Vorsitzenden wurde der Verein vertreten durch die 2.Vorsitzende und den Kassenwart.

Der Übungsleiter der Turnabteilung " Jungen ", Gustav Nikolaj, gab seine Funktion zum 30.06.1991 auf. Gustav Nikolaj hat sich durch Engagement und großem Einsatz in diesem Bereich sehr verdient gemacht. Seine " Jungen's " liebten Gustav, ohne ihn lief nichts. Trotz intensiver Bemühungen war es nicht gelungen einen Nachfolger zu finden. Die Abteilung Jungenturnen bestand von 1970 – 1991. Neu im Angebot des TSV ab August 1991

" Gesundheitssport im Turnverein – alles Gute für den Rücken ".

 

1992 Im Januar 1992 wurde Jürgen Homberger zum neuen 1.Vorsitzenden des TSV gewählt. Sein erklärtes Ziel war es, geeignete Trainingsmöglichkeiten für den Verein zu schaffen. Trotz guter Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und dem Gemeinderat konnte auch er den Erweiterungsbau der Turnhalle nicht realisieren.

Die 1.Herren Handballmannschaft ist in die 2.Kreisklasse abgestiegen. In der nächsten Saison wird es diese Mannschaft nicht mehr geben. Die Sportkegler haben die Saison 91/92 erfolgreich beendet. Die 3.Mannschaft ist Aufsteiger in die Kreisliga. Im Dezember 1992 konnte ein Sportlehrer als Nachfolger für Gustav Nikolaj gefunden werden. Das Jungenturnen wurde wieder aufgenommen, aber leider nicht lange, denn der neue Übungsleiter wurde beruflich versetzt und die Gruppe mußte erneut aufgelöst werden. Eine Jazz – Tanzgruppe für 9 – 13 jährige wurde neu im Angebot aufgenommen.

Zum Auftakt der Saison 92/93 löste sich die Jugendfußballabteilung aus der Spielgemeinschaft " JSG Westheide " und gründete mit unserem Nachbarverein die

"JSG Heidenau / Holvede - Halvesbostel" die bis heute hervorragend harmoniert. Die Altherren Fußballer der SG Heidenau / Wistedt wurde Samtgemeinde Pokalsieger 1992.

 

1993 Herrenfußball ist wieder auf dem aufsteigenden Ast, der Aufstieg in die 1.Kreisklasse wurde geschafft. Aus der Handball Jugendabteilung wurden 2 Spielerinnen und 1 Spieler zum Kreisauswahltraining eingeladen. Ende 1993 wurde über die Anschaffung einer neuen Flutlichtanlage abgestimmt.

Nach langem hin und her rechnen war die finanzielle Seite geregelt und es wurde zugestimmt. Die Gemeinnützigkeit wurde beim Finanzamt beantragt und im Februar 1994 in das Vereinsregister eingetragen.

 

1994 Wir hatten es geschafft. Die neue Flutlichtanlage stand, es wurde viele Jahre dafür gespart. Die Gemeinde Heidenau gab uns hierfür einen kräftigen Zuschuß. Da die größte Arbeit durch Eigenleistung erbracht wurde, konnten wir uns eine Top-Anlage aufbauen. Freiwillige Helfer waren vor allem: Günter Fitschen, Hans-Jörn Rauch, Uwe Lohmann, Frank Aldag, Klaus Wannöffel und einige Jugendspieler. Die Erdarbeiten übernahm Herbert "Gallo" Heidrich. Im Oktober 1994 wurde anläßlich des 70. Geburtstages unseres Vereins zu einem Tanzfest eingeladen. Trotz Einladungen an alle Haushalte nahmen nur ca. 50 Festgäste teil. Schade, der Festausschuß hatte viel Zeit in die Vorbereitung dieses Festes investiert und war nach dem Reinfall natürlich enttäuscht.

 

1995 Die Wirbelsäulengymnastik, die wir seit 1991 anboten, wurde so gut angenommen, daß wir die Aktiven aufgrund der großen Nachfrage in drei Gruppen aufteilen mußten.

Hatten wir die Jahre vorher immer eine gute Beteiligung bei der Abnahme des Sportabzeichens, so war es in diesem Jahr wie verhext. Alles war gut vorbereitet, aber kein Absolvent kam. Unsere Übungsleiterin für Damen Gymnastik Monika Bartz ist seit 25 Jahren noch immer mit Elan dabei. Seit 20 Jahren besitzt sie die Übungsleiter Lizenz.

 

1996 Der seit 1992 1.Vorsitzende Jürgen Homberger legte sein Amt am 21.10.1996 vorzeitig nieder. Vertreten wurde der Verein durch die 2.Vorsitzende und den Kassenwart. Nun mußte ein Nachfolger gefunden werden, was nicht einfach war. Immer weniger Menschen stellen sich für ein Ehrenamt zur Verfügung.

Im November wurde in Zusammenarbeit mit der Volksbank Heidenau eine Tischtennis Mini Meisterschaft ausgetragen. Bei dieser Gelegenheit konnten die Kinder auch den neuen Übungsleiter kennenlernen.

Der Sport war im Umbruch, die Sportvereine mußten dieser Entwicklung Rechnung tragen. Es gab ein neues Sportverständnis, der Trend hin zum Freizeitsport war nicht mehr zu übersehen, so das wir uns noch mehr anstrengen mußten. Wir brauchten qualifizierte Übungsleiter, um unseren Standard zu halten. Wir durften den Anschluß an die neue Gesundheitswelle "Gesund und fit im Alltag" nicht verpassen. Für die Jugend zwischen

13 und 15 Jahren wurde ein Spiele Abend eingerichtet. Mit Badminton, Volleyball, Basketball oder Fußball konnte man sich in der Halle fit machen. Den vielen Heidenauer Neu-Bürgern,

besonders den jungen Müttern, wollten wir eine Begegnungsstätte zum Erfahrungsaustausch und zum "klönen" schaffen, eine Krabbelgruppe wurde ins Leben gerufen. Mittwochs traf man sich in der Turnhalle. Nach 2 ½ Jahren schlief diese Abteilung leider wieder ein. Mangel an Kindern war nicht der Grund, aber keine der Mütter war mehr bereit, die Schlüsselgewalt zu übernehmen.

 

1997 In den Vorjahren waren sich Schule und Sport näher gekommen. Es gab einen regen Austausch und eine gute Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Sports. Kräftige Unterstützung hatten wir durch die Lehrerschaft der GS Heidenau, um die Kinder fit zu machen für das

Sport- und Kinderturnabzeichen. Im Juni 1997 wurde das Schulfest und das alle 2 Jahre stattfindende TSV Sportfest zum erstenmal gemeinsam ausgetragen.

Neu im Tennis Club Heidenau war das Schnupper Angebot für Kinder ab 10, einmal wöchentlich kostenlos Tennis zu spielen. Erstmalig ab März wurde Gesundheitssport für Kinder angeboten. Im Herrenfußball schaffte die 1.Herren den Aufstieg und spielt in der höchsten Klasse auf Kreisebene, in der Kreisliga. Die 2.Mannschaft ist ebenfalls aufgestiegen und spielt in der A – Klasse.

Wir haben es geschafft, ein neuer 1.Vorsitzender war gefunden, Günter Fitschen. Um den Wahlrhythmus wiederherzustellen, dauerte die erste Amtsperiode nur 1 Jahr. Wir hofften, daß er auch für weitere Jahre zur Verfügung stehen würde. Wie alle 1.Vorsitzenden vor ihm hatte auch er ein Ziel vor Augen. Mit dem Bau eines Vereinshauses sollte ein weiteres Kapitel in der Vereinsgeschichte geschrieben werden. Nur durch die finanziellen Zugeständnisse der Gemeinde Heidenau kann dieses Kapitel abgeschlossen werden. Ein Bauausschuß wurde ins Leben gerufen, und die Planungen konnten beginnen.

 

 

1998 Im Januar 1998 wurde einer Beitragserhöhung zugestimmt. Im Februar feierte unsere Wanderabteilung ihr 10 jähriges Jubiläum. Am 15.02.1998 trafen sich 102 Teilnehmer, um an der Jubiläumswanderung teilzunehmen. Auf ein Startgeld wurde verzichtet, statt dessen wurde eine Sammelaktion für unser Vereinshaus durchgeführt. 390,-- DM wurden auf der

"Rast- und Tankstelle" überreicht, die von Hermann Grage spontan auf 500,-- DM aufgerundet wurden.

Im März des Jahres wurde die Karateabteilung um eine Gruppe für Kinder ab 6 Jahren erweitert. Ein Selbstverteidigungskurs für Mädchen und Frauen fand dagegen kein Interesse.

Am 15.04.1998 ist Baubeginn des Vereinshauses auf dem Sportgelände. Es werden 120 m³ Erde bewegt. Frank Lohmann führte diese Arbeiten unentgeltlich aus. Die Grundsteinlegung wurde am 20.06.1998 vollzogen.

 

In diesem Jahr konnten wir eine Übungsleiterin für Kindertanz engagieren, zur großen Freude unserer Kinder ab 4 Jahren. Um auch sogenannte Trendsportarten anbieten zu können, wurde eine Aerobic Gruppe gegründet. Daneben bleibt die Jazz – Tanzgruppe weiterhin bestehen.

Für unsere gesundheitsfördernden Bewegungsangebote "Funktionsgymnastik und Förderturnen für Kinder" haben wir den "Pluspunkt Gesundheit DTB" für 2 Jahre erhalten.

Im September war Richtfest unseres Vereinshauses. Der 1.Vorsitzende Günter Fitschen konnte fast 100 Mitglieder, Gäste und Bürger unseres Ortes begrüßen. Bei der Ausrichtung dieses Festes gebührt unserem Festausschuß ein riesiges Lob für die Organisation. Die schnelle Entwicklung des Rohbaus war nur möglich durch die tatkräftige Unterstützung der zahlreichen Heidenauer Handwerker und Helfer, die seit Baubeginn 1.700 Arbeitsstunden investierten.

Zum 9.Viking Cup besuchten uns die schwedischen Jugendfußballer aus Kalmar und Bäckebo. Eine erfreuliche Entwicklung hat der Jugendfußball mittlerweile genommen, auch was die Schiedsrichter betrifft. Durch die Unterstützung unserer erfahrenen Schiedsrichter Jürgen Schamper, Sven Fitschen und Alexander Kisil haben unsere Jugendlichen Ole Kröger, Malte Detjen und Tobias Stegmann ihren Schiedsrichterschein erworben. An Unterstützung der Erwachsenen (Jugendbetreuer, Schiedsrichter usw.) fehlt es aber leider an allen Ecken und Kanten, so das die Ehrenamtliche Tätigkeit mittlerweile auch schon von unseren jugendlichen ausgeführt werden muß.

 

1999 Der Bau des Vereinshauses kommt gut voran, auch die Finanzierung läuft wie geplant. Spenden werden aber immer noch gern entgegengenommen.

Unser Kassenwart Hans-Jörn Rauch legt sein Amt nach 22 Jahren nieder. Sein Sohn Michael übernimmt das Amt. Der Trainer der 1.Herren Fußballmannschaft, Dieter Lange, hat sein Amt zur Verfügung gestellt. Trainiert wird die 1. und 2. Herrenmannschaft jetzt von Stefan Haller und Günther Meier.

Im Handball mußten 2 Mannschaften vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. Unsere Damen haben im April ihr Meisterstück gemacht und schafften den Aufstieg in die Kreisliga ohne Punktverlust.

Unser langjähriger Platzwart Arno Wannöffel ist leider verstorben, die Arbeiten am Sportplatz hat Alfred Meyer übernommen, unterstützt wird er von Hans-Jürgen Marquardt und Günter Aldag.

Im Jugendfußball sind mittlerweile 11 Mannschaften innerhalb der JSG gemeldet, von denen die C- und E-Jugend am erfolgreichsten spielen.

Ein schwerer Schlag für die Sportvereine war die Bonner Steuerreform, die ab 01.04.1999 in Kraft trat. Sollte die Neuregelung der 630 Mark Jobs nicht mehr geändert werden, kommen auf alle Vereine schwere Zeiten bezüglich der Übungsleiter zu.

1999 ist unser Jubiläumsjahr, wir werden 75 Jahre alt und fühlen uns doch noch jung. Die Vorbereitungen für das Jubiläum laufen auf Hochtouren. Ein Festprogramm wurde erarbeitet, Einladungen wurden verschickt, Arbeitsabläufe koordiniert, es muß schließlich alles stimmen. Der Festausschuß ist am wirbeln, aber es wird schon alles klappen.

Gemessen an allen Sparten im TSV können wir auf eine positive Entwicklung zurückblicken.

Zur Zeit werden folgende Sportarten angeboten: Fußball, Handball, Karate, Mutter- und Kindturnen, Kinderturnen, Kindertanz, Gymnastik, Aerobic, Jazz – Tanz, Tischtennis, Kegeln, Tennis, Wandern und Funktionsgymnastik "Alles Gute für den Rücken".

Wir meinen, daß mit diesem Angebot für jeden Heidenauer Bürger eine Sportart dabei ist, die seinen Neigungen und Fähigkeiten entspricht.